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Aura

Die Tatsache, dass alle Lebewesen über eine Aura verfügen ist eines der Grundprinzipien innerhalb der Esoterik, das von nahezu allen Schulen und Lehrmeinungen akzeptiert wird. Darüber hinaus gibt es aber auch viele Eigenschaften, die der Aura zugesprochen werden, über die sich die Beteiligten nicht einig sind. Dass die Aura von einigen Menschen – den so genannten Aurasichtigen – gesehen werden kann, von den meisten Menschen aber nicht, erschwert die Diskussion über dieses Thema zusätzlich. Im Folgenden daher ein knapper Versuch über unseren Wissensstand zum Thema „Aura“. Ich versuche in diesem Text die wesentlichsten Standpunkte zu innerhalb der Esoterik zu berücksichtigen und Gemeinsamkeiten sowie Differenzen aufzuzeigen.

Alle lebendige Organismen - also Menschen, Tiere, Pflanzen… - haben eine Aura, die aus mehreren unsichtbaren Energiekörpern rund um den sichtbaren Körper., besteht. Bei der menschlichen Aura gehen viele Autoren von der Annahme aus, dass sie in sieben einzelne Energiekörper, die mit den sieben Hauptchakren korrespondieren, unterteilt ist. Diese sieben Ebenen kann man auch als verschiedene Frequenzen betrachten. Aufgrund unterschiedlicher Namensgebung und verschiedenen Definitionen dieser einzelnen Energiekörper gibt es jedoch widersprüchliche Ansichten zum Aufbau der Aura. Außerdem fassen manchen Autoren mehrere Ebenen zu einer zusammen, andere trennen einzelne der sieben Ebenen auf und führen dadurch neue Ebenen ein. Aber wie man die Aura auch immer unterteilen mag: Ihr genauer Aufbau ist vielleicht gar nicht so wichtig. Interessant ist vielmehr die bloße Tatsache ihrer Existenz, die ja von der „offiziellen Mainstream-Wissenschaft“ nach wie vor angezweifelt wird.

Die sieben Schichten der Aura:
Ätherkörper (dem Wurzelchakra zugeordnet)
Emotionalkörper
Mentalkörper
Astralkörper
Ätherische Schablone, ätherischer Negativkörper
Himmlischer Aurakörper, himmlscher Körper
Kausalkörper (dem Kronenchakra zugeordnet)

Im Unterschied zum exakten Aufbau der Aura, bei dem ja die Meinungen wie erwähnt auseinander gehen, herrscht in einem anderen Punkt absolute Übereinstimmung zwischen allen Esoterikern: Form, Farbe und Beschaffenheit der menschlichen Aura können detaillierte Auskunft über den Gesundheitszustand einer beobachteten Person geben. So wird die Aura von großen Heilgen meist als leuchtend weiss beschrieben und Aurasichtige sagen, dass sie sich oft meterhoch über die betreffende Person hinweg erstreckt. Diese helle und intensive Aura dürfte auch die Grundlage des „Heiligenscheins“ bilden, den wir auf alten Gemälden immer wieder sehen. Löcher oder dunkle Stellen bzw. schale Farben weisen dagegen auf bestimmte Krankheiten hin. Krankheiten können kuriert werden, indem man die Aura heilt. Dieses Prinzip wird z. B. Bei der Aurachirurgie angewandt. Auch so genannte Aursprays sind im Handel erhältlich. Sie sollen helfen eine geschädigte Aura wieder in das natürliche Gleichgewicht zu bringen.

Im Gegenzug verändert sich die Farbe der Aura aber auch im Zuge von heilenden Behandlungen, egal ob sie energetisch erfolgen (z. B: Homöopathie) oder „schulmedzinisch“. Um bei einer schulmedzinischen Behandlung aber positive Ergebnisse in der Aura ablesen zu können muss es sich um eine echte Heilung handeln, nicht um das Unterdrücken von Symptomen.

Kommen wir aber wieder zu den Unterschieden zurück. Denn auch im Bereich der Aurafarben gibt es wiederum verschiedene Meinungen. Die Farben und Formen, die Aurasichtige beschreiben, weichen nämlich häufig sehr stark voneinander ab. Die Ursache für diese Unterschiede soll in den unterschiedlichen seelischen Entwicklungszuständen der Beobachter begründet sein. Die Theorie sagt dazu, dass spirituell weiter entwickelte Beobachter tiefere (und somit andersfarbige) Schichten der Aura sehen können.  Ausser durch die Aussagen von aurasichtigen Menschen können auch die Ergebnisse der Kinesiologie und der Physikalischen Radiästhesie Aufschluss über die Beschaffenheit der Aura geben.

Funktionen der Aura
Eine gesunde Aura funktioniert fremden Energien gegenüber als Schutzschild. Außerdem enthält sie alle wesentlichen Informationen über uns selbst und ist dadurch auch ein wichtiges Kommunikationsmittel. Alerdings nicht nur für Aurasichtige: Die meisten Menschen nehmen die Aura unbewusst war und erfahren auf diese Art viel mehr über ihr gegenüber, als es das bewusste Denken je könnte. Im spirituellen Sinne kann man sich die Aura als das Bindeglied zwischen dem materiellen Körper und der Seele verstehen. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Auffassungen.

Kapitel 2 (in Kürze): Die Aura im Sterbeprozess und im Jenseits
Kapitel 3 (in Kürze): Die Aura wissenschaftlich betrachtet.