Der Esoblog

Texte zu esoterischen Themen

channeling, jenseitskontakte, lebensberatung

Kategorie: Esoterik kritisch

Bücher

Erstaunlich wie groß die Unterschiede in der esoterischen Ecke doch sein können. Drei Bücher liegen seit einiger Zeit auf meinem Nachttisch und ich lese immer wieder in ihnen. Allerdings mit deutlich unterschiedlichem Vergnügen. Während ich bei dem bekannten Medium James van Praagh (Das Buch: Geister sind unter uns) leider eher wenig Spiritualität erkennen kann und den starken Verdacht habe, dass der Mann mehr der Showbranche zuzurechnen ist, liegt die Situation bei Charles Leadbeater anders.

Auch wenn man an Charles W. Leadbeater vielleicht einiges aussetzen kann (z. B. dieser interessante Beitrag hier: irischestagebuch.wordpress.com/2008/01/14) so schreibt er dennoch interessant. Jedenfalls nicht um einen zusätzlichen Fernsehauftritt zu erhalten. Denn Fernsehen gab es ja zu seiner Zeit noch nicht.

Aber die Darstellungen, die er in den beiden Büchern “Die Mentalwelt” und “Die Astralwelt” vom Jenseits gibt, sind wirklich äußerst interessant. Ein befreundetetes Medium hat mir übrigens bestätigt, dass Charles Webester Leadbeater mit seinen Beschreibungen ziemlich nahe der Wirklichkeit liegen soll.

Links:
http://okkultismusbernatrliches.blogspot.com/2009/01/die-weite-zwischen-himmel-und-erde.html
http://www.achtphasen.net/index.php/yoga/2007/01/28/p171

Kommerz und Esoterik

Na ja, eigentlich wollte ich etwas über Esoterik und Kommerz schreiben. Also sozusagen über das Geschäft mit den Räucherstäbchen, Mondsteinen, Medidationskissen und Engelkarten. Weil Esoterik, das sollte ja, eigentlich der Pfad zur Erleuchtung sein.

Oder so ähnlich jedenfalls.

Weil Dinge wie Astro TV, Engelkartendesigner, Ferneinweiher, Wochenend-Erleuchtungslehrer, Reikisten mit 13-stufigen Astralreiki, auf- und zugestiegene Aurafotografen und auch reinkarnierte Farbhamonisierer, die gibt es meiner Meinung nach erst ab dem Ende des 20. Jahrhunderts.

Vorher war Esoterik irgendwie anders. Da konnte man vielleicht Zen-Mönch werden und den ganzen Tag lang eine Wand anstarren, bis man den Sinn des Universums begriffen hatte. Eine äußerst unspektakuläre Sache, bei der dummer Weise niemand was daran verdienen konnte.

Aber leider, habe ich in der gesamten Bloggosphäre kaum Beiträge dazu gefunden. Also wurde der Beitrag radikal gekürzt. Lediglich Wolf Schneider vom Connection Magazin scheint irgendwie meiner Meinung zu sein. Und in Liliths Blog habe ich was über die Wahrsagersucht entdeckt. Sonst war es verdächtig still.

Wer also Blogs zum Thema kennt, darf sich gerne mit einem Kommentar verewigen!

Esoterik-Hotlines

Questico ist wohl dasjenige Beraterportal, das am häufigsten genannt wird, wenn es um das Geschäft mit der Esoterik geht. Immer wieder werden Vorwürfe erhoben, dass die Questico AG Menschen von ihren Diensten abhängig machen würde. So ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass Ratsuchende (meistens Frauen) sich massiv verschuldet haben, um die Dienste von Questico in Anspruch zu nehmen.

Zugegeben. Es gibt sehr viele Unternehmen, die von der Sucht ihrer Kunden recht gut leben. Also sollte man diese Vorwürfe gegen Questico auch nicht über das notwendige Maß hinaus dramatisieren und mit zweierlei Maß messen. Wenn man gegen Abhängigkeitsverhältnisse ist, dann bitte bei allen Firmen und Konzernen gleichermaßen!

Das „wirkliche Problem“ liegt meiner Meinung nämlich ganz wo anders: Questico ist nämlich ein „Esoterikportal“, und aus irgend einem Grund ist man der Ansicht, dass Esoteriker moralisch höherwertiger sein sollen, als ihre Umwelt. Diese moralische Höherwertigkeit ist aber bei Questico sicher nicht gegeben. Questico ist einfach nur ein ganz normaler Konzern, der gewinnorientiert arbeitet und dabei sehr effizient und gezielt vorgeht.

Ich kenne zahlreiche Mitarbeiterinnen (meist sind es ja Frauen), die für das Portal arbeiten persönlich und ich muss sagen, dass sich deren Alltag nur sehr wenig vom Alltag anderer Heimarbeiterinnen unterscheidet. Und auch in der Akquise, ist Questico gut, zielstrebig und erfolgreich. Zumindest wenn man „kapitalistische Kriterien“ in der Beurteilung heranzieht.

Problematisch ist eher die Frage was ein Beraterportal generell mit anspruchsvoller Esoterik zu tun haben kann. Denn wirklich hochwertige Heiler oder Medien werden wohl kaum telefonisch abrufbar sein. (Oder könnte sich jemand Bruno Gröning, Joao de Deus, Jesus oder Meister Eckhart auf einer Hotline vorstellen?) Was also unterm Strich bleibt, das ist ein ungutes Gefühl im Bauch, wenn „heilige Dinge“ kommerziell ausgebeutet werden.

Weiterführende Sites:
www.lilith-blog.de
lenormand-cafe.de